Bergwandern
Hauptmenü Zunächst eine Anekdote. Als mich meine Frau das erstemal in Deutschland besuchte, musste ich ihr natürlich auch unsere Berge zeigen Berge gibt es nämlich auch in Thailand. Aber sie sind nicht schneebedeckt.

Da es aber gerade Sommer war, blieb mir nichts anderes übrig als einen Abstecher in die benachbarte Alpenrepublik zu machen. Auf der Großglocknerpassstraße sah sie dann auch das erstemal ein Schneefeld. Nach einer ausgiebigen Inspektion eines ein mal ein Meter großen schmutzigen Eisblockes fuhren wir gleich zum Gletscher Pesterz weiter.

Dort kann man auch mit kurzen Hosen und Halbschuhen, in einem abgesperrten Bereich über das Eis laufen. Als wir selbiges taten, stapfte eine Gruppe voll ausgerüßteter Bergsteiger an uns vorbei: Pickel, Seil, Steigeisen, voll bepackte Rucksäcke etc. Meine Frau bekam ganz große Augen und fragte: "Where are this people going"

Ich deutete auf einen der etwas entfernteren Berge und sagte: "I think to this mountain" Fon schaute mich an: "Why are they doing this?"  

Aufgewachsen im Tegernseer Tal, kenne ich natürlich sämtliche Berge der näheren Umgebung: Neureuth, Riederstein, Wallberg, Roß- und Buchstein, Leonhardstein, Hirschberg, Kampen, Fockenstein ... 

 So ganz kann meine Frau immer noch nicht nachvollziehen, warum sie auf irgendwelche Landschaftserhebungen klettern soll. Ein Grund, den sie akzeptiert, ist wenn sich am Ziel eine nette Hütte befindet. Warum ihr freilich immer noch nicht klar ist, warum diese nette kleine Hütte ausgerechnet dorthin gebaut werden musste, wo sie so schwer zu erreichen ist.


Kleiner Rettenstein


Bei einem kurzen Ausflug nach Jochberg konnte ich es natürlich nicht lassen, auf den kleinen Rettenstein zu klettern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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