Tagebuch Januar

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Dienstag, 1. Januar 2008
Neujahrsschwimmen im Aquapark. Eigentlich braucht man schon an Land ein kleines Feuerchen, um sich zu wärmen.

Mittwoch, 2. Januar 2008
Fahrt aufs Gericht, es gibt aber nicht mehr als Termine am nächsten Tag.

Donnerstag, 3. Januar 2008

Ein Traum zerbricht

Ein Traum zerbricht. Und zwar der Traum dass der Wähler bei der Kommunalwahl 2008 eine liberale Alternative in Moosburg hat. Woran scheiterte es? Ein Programm war vorhanden. Kandidaten gab es auch reichlich. Allerdings hat man es innerhalb des Ortsvorstandes sich zu sehr zerstritten, trotz eigentlich gelungenen Wahlkampfauftaktes.
Kritik insbesondere an meiner Position wurde laut. Nachdem mir angedeutet wurde, dass es mit mir nicht ginge, war es eine Selbstverständlichkeit den Weg zu räumen, und auf eine Kandidatur zu verzichten, ja auch den Ortsvorsitz abzugeben.
Überraschend musste ich feststellen, dass es auch ohne mich nicht ging. Der bisherige stellvertreternde Vorsitzende Markus Leimbach schaffte es nicht eine Liste aufzustellen. Wiedereinmal hat sich gezeigt, dass es leichter ist eine Sache zu zerstören, als eine neue aufzubauen.

Trotzdem wünsche ich den liberalen Kräften in der FDP, dass es gelingt aus diesem Trümmerhaufen wieder einen Neuanfang zu schaffen. Letztlich geht es um die Idee des Liberalismus, um die Idee der Freiheit.

Freitag, 4. Januar 2008
United Weihnachten spielen im Abseits. Ein echt tolles Konzert. Traditionelles Liedgut einmal völlig anders interpretiert. Mal eine angenehme Weihnachtsstimmung.

Samstag, 5. Januar 2008
Inthronisationsball. Die Show ist gut. Allerdings wirklich voll ist die Stadthalle nicht geworden.

Sonntag, 6. Januar 2008
Fußballturnier in Moosburg. Aurelia lernt Schlittschuhlaufen.

Montag, 7. Januar 2008
Ausstellungseröffnung: Arhitektur im Freisinger Landkreis. Fast jedes Gebäude ist zumindestens Interessant. Über Ästhetik lässt sich freilich trefflich streiten.

Dienstag, 8. Januar 2008
Umfrage zum Thema. Nichtraucherschutzgesetz. Viele Wirte Schimpfen. Mancher Raucher will nicht in der Kälte stehen. Dennoch: Es gibt auch positive Stimmen. Aber nur wenige. Es zeichnet sich ein rechtsstreit mit der FDP, bezüglich der Domain "www.unser-moosburg.de" ab

Mittwoch, 9. Januar 2008
Jazz im Hirschn. Diesmal spielt die Band "The River"

Donnerstag, 10. Januar 2008
Termin beim Anwalt. Anschließend muss ich nach Bühl fahren. Der Mann meiner Mutter ist gestorben.

Freitag, 11. Januar 2008
Beerdigung in Bühl.

Samstag, 12. Januar 2008
Rückfahrt nach Moosburg, Anschließend geht es noch zum Fasching in die Moosburger Stadthalle Dort hieß es Cadillac & Petticoat. Hier durfte sich im Stil der 50er Jahre ausgetobt werden. Natürlich war auch die Narhalla mit dabei. Die stattete auch den Tramps in der Mehrzweckhalle einen Besuch ab. Dort wurde ein eher nonkonformistischer Fasching gefeiert. Statt Pappnasen hatten die Jecken hier schwarze Lederklamoptten an. Die Black Night im Cossis war natürlich keine eigentliche Faschingsparty. So etwas wie einen Dresscode gab es nicht. Ausser vielleicht bunte Haare. Also irgendwie hat es auch zum Fasching gepasst. Als DJs stellten sich KING CUBE und DJ LU1S zur Verfügung.

Sonntag, 13. Januar 2008
Kinderfasching im Feuerwehrhaus

Montag, 14. Januar 2008
Besprechung in Gammelsdorf

Dienstag, 15. Januar 2008



Mir ist ein Video aus "Hart aber Fair zugespielt worden. Ein Studio Gast wird gefragt, was Deutschland besser für ihn hätte machen können. Die Antwort fällt überraschend aus:
Da fällt mir eigentlich jetzt nicht viel ein, weil, es ist ja eigentlich alles gegeben an Möglichkeiten, man muss sie nur ein bisschen selber suchen…“
Im Hintergrund fragt Justizministerin Brigitte Zypries, ob der Mann nicht „gebrieft“ wurde. Unter „briefen“ versteht man, dass man vorher ein Vorgespräch mit dem Studiogast führt. Gerade bei „Neulingen“ ist das üblich. Dabei sollte aber eigentlich niemanden eine Meinung oder gar Antworten vorgeschrieben werden, sondern die Leute auf die Situation im Studio vorbereitet werden. Damit stellt sich die Frage: Wurde bei „Hart aber fair“ der Gesprächsverlauf doch vorher komplett abgespprochen (was journalistisch peinlich wäre) oder hat Justizministerin Brigitte Zypries so etwas erwartet (was für die Politikerin höchst peinlich wäre)

Mittwoch, 16. Januar 2008
Heute erscheint im Freisinger Tagblatt ein Leserbrief. Der damalige OB-Kandidat der FDP in Freising Günter Pletschacher beschwert sich ebenfalls, dass Ingo Stiefler ihm Steine in den Weg gelegt hat.

Donnerstag, 17. Januar 2008
ZEIT-Kulturchef Jane Jessen meldet sich zum Thema "Kriminelle ausländische Jugendliche zu Wort.



Ich ärgere mich zwar auch, dass eine gewisse Stimmungsmache gegen alle ausländische Jugendliche eingesetzt hat. Tatsächlich sind die meisten ausländischen Jugendlichen eben nicht kriminell und die meisten gehen eben einen geregelten Job nach. Und es ist gerade zu beschämend, dass diese jetzt darunter zu leiden haben, weil es eben auch einige kriminelle Elemente gibt.
Jens Jesse erweist mit seinem Kommentar, aber genau diesen Jugendlichen einen Bärendienst. Wer da noch irgendwelche Entschuldigungen für die Täter findet, oder den "besserwisserischen Rentner" geradezu als Auslöser der Tat brandmarkt, erntet zu Recht nur Kopfschütteln.
Ich bin der festen Überzeugung, dass Deutsche und Ausländer in diesem Land in Frieden zusammen leben können. Das geht aber nur, wenn Leute, die dieses Zusammenleben stören entsprechend bestraft werden. Das betrifft den rassistisch motivierten Straftäter ebenso, wie den Gewalttäter mit oder ohne Migrationshintergrund.

Jahreshauptversammlung der Solarfreunde.

Freitag, 18. Januar 2008
Lesenachmittag in der Bücherei.
Ehrungen, Ehrungen und abermals Ehrungen standen bei der Jahreshauptversammlung des Anglervereins auf der Tagesordnung. Allerdings gibnt es auch ein wenig Zoff. So trat der amtierende Jugendwart zurück, und musste ersetzt werden.
Danach Hausball in der Kutschn

Samstag, 19. Januar 2008
Patriotentreffen in Gammelsdorf. Am Abend Promitreffen im Alten Wirt.



Uwe Penner, Inhaber von Uwe Konzert feierte seinen 50. Geburtstag im Alten Wirt in Mauern. Dazu gaben sich Illustre Prominente ein Stelldichein. Radio Moderator Ali Khan, Rocksänger und Kommisar (Tödliche Verbindungen) Lucky Zappatta, Herman Dunkel von der CCR Tribute Band gaben sich ein Stelldichein. Auch lokale Politprominenz durfte nicht fehlen. Moosburgs Alt Bürgermeister Toni Neumaier konnte mit dem ehemaligen Bezirksvorsitzenden der Bayernpartei Franz Hoffmann von Zeiten träumen, als Bayern noch kein Einparteienstaat war. Die Schlagkräftigsten Argumente hätte aber wohl die Tochter des Geburtstagskindes Claudia Penner gehabt. Sie iat amtierende hessische Boxmeisterin im Mittelgewicht.

Sonntag, 20. Januar 2008
Kinderfasching in der Stadthalle.

Montag, 21. Januar 2008
Umfrage zum Thema Faschingsnarr oder Faschingsmuffel

Dienstag, 22. Januar 2008
Fahrt nach Landshut. Fon hat mehrere Arzttermine und ich hoffe, dass jemand meinen 2. Computer reparieren kann.

Mittwoch, 23. Januar 2008
Jazzabend im Hirschn. Die Frankie Boys treten auf.

Donnerstag, 24. Januar 2008

Moosburg, hat eine neue Vision: „Die verbotene Stadt.“ - Nein man will sich nicht gerade mit Peking messen. „Die Verbotene Stadt“ das ist ein Theaterstück, und es soll im Jahr 2010 uraufgeführt werden, und zwar als großes Spektakel auf dem Plan. Der Ort ist nicht zufällig gewählt worden. Das Theaterstück fußt nämlich auf einer historischen Begebenheit, die sich just an diesen Ort zugetragen hat. Allerdings muss man da schon weit, weit in die Vergangenheit zurückreisen.
Das Stück spielt im 12. Jahrhundert. Es tobte gerade der Investiturstreit. Doch geht es bei dem Stück nicht nur um die Auseinandersetzung zwischen weltlicher und geistlicher Macht, auch das Romeo-und-Julia-Motiv kommt nicht zu kurz.
Bei der Umsetzung des Festspieles sind sämtliche Moosburger Vereine, ja alle Moosburger Bürgher aufgefordert kräftig mitzuwirken. In der Tat gilt es ja ein gigantisches Projekt zu stemmen, dass auch die Marke Moosburg, weit über die Region hinaus bekannt macht. So ist das eigentliche Theaterstück auch nur ein Teil des Ganzen. Gaukler und kulinarische Spezialitäten gehören ebenso dazu. Die heimische Gastronomie soll ebenso eingebunden werden wie das Handwerk und die Geschäftswelt. Insgesamt sollen über 10000 Besucher kommen.
Der Stadtrat hat in seiner letzten Sitzung dem Projekt seine Unterstützung zugesagt

Freitag, 25. Januar 2008
Mein Geburtstag ist eher unspektakulär. EIn bisschen feiern im Cossis

Samstag, 26. Januar 2008
Realball in der Mehrzweckhalle. Der 1. richtige Faschingsball (maskiert) Es ist tolle Stimmung. Anschließend Benefizveranstaltunbg für die an Morbus Krabbe erkrante Ramona im TSV Sportheim.

Sonntag, 27. Januar 2008
Flyern in Moosburg und Fußnallhallenkreismeisterschaft.

Montag, 28. Januar 2008
Es wird weitergeflyert. Und es ist Lichtmessmarkt in Moosburg. Auch ein Schuhputzer ist da. Keine Harz-4-Kraft. Nein! Es soll eine neue Schuhcreme verkauft werden.

Dienstag, 29. Januar 2008
Eine mit bekannte Thai steht vor Gericht. Ich helfe ihr ein wenig. Sie hat die Kreditkarte ihres Freundes benutzt. (Natürlich ohne dass er es gewusst hat) Klar, dass sie eine STrafe verdient hat. Es geht aber recht glimpflich ab. Am Abend ist eine Versammlung des EV Moosburg. Es geht um das neue Eisstadion. Vorsitzender Ludwig Kieninger droht mehrmals alles hinzuwerfen und reitet scharfe Attacken gegen die Sportgemeinschaft Moosburg. Schließlich soll die Stadt alles richten...

Mittwoch, 30. Januar 2008

Spendenübergabe nach der Benefizveranstaltung am letzten Donnerstag.
In kaum einem Moosburger Geschäft liegt derzeit nicht das Flugblatt "Ramona nur Gast auf Erden aus". Auch Andreas Goldbrunner wollte helfen. Zu seinem 30. Geburtstag startete er eine Spendenaktion. Dabei kam der stolze Betrag von 900 Euro zusammen.
Ramona leidet an einer seltenen Stoffwechselkrankheit namens Morbus Krabbe, die mit 100 Prozentiger Wahrscheinlichkeit innerhalb der ersten zwei Lebensjahren zum Tode führt. Ein Deffekt im Zellstoffwechsel verursacht die Zerstörung des zentralen Nervensystems und bewirkt den Verlust aller Körperfunktionen, bis schließlich der Tod eintritt.
Das gesammelte Geld kommt der Palliativmedizin zu Gute. Die Abteilung an der Universität München kümmert sich um derartige Fälle und betreut auch die Angehörigen.

Das Spendenkonto ist:

Förderverein Palliativmedizin
an der Universität München e.V.
Sparda Bank München eG
Kto.Nr: 395 90 90 BLZ: 700 905 00

Stichwort: "HOME"

Donnerstag, 31. Januar 2008

Wieder eine Fahrt zum Krankenhaus nach Landshut. Fon muss nochmal untersucht werden.
Der Staat macht etwas gegen Rechtsextremismus. Rerchtsradikale Aufmärsche sollen erschwert werden. Schön, könnte man meinen. Aber nur auf den ersten Blick. So sollen Demonstrationen an historisch sensiblen Orten und Zeitpunkten einfacher verbioten werden. Damit sind zunächst einmal die Demonstrationen in Wunsiedel zum Todestag von Rudolf Hess gemeint. Genauso lässt sich, diese Regelung aber auch auf den 1. Mai anwenden.
Zudem ist ein Militanzverbot geplant. Allein der Begriff ist äusserst schwammig. Vermutlich reicht dann aber schwarze Kleidung oder vielleicht schon ein Pallästinänser Tuch aus, verhaftet zu werden.
Mancher meint: Richtig so! Die Linksextremen und AUtonomen soll es genauso treffen.
Teil 3 der Gesetzesinitioative ist aber gegen den ganz einfachen Bürger, der lediglich mit der bayrischen Staatsregierung unzufrieden ist, geschmiedet. Gebot der Rücksichtnahme heißt der Euphemismus. Danach ist es denkbar, zum Beispiel bei regelmäßig wiederholten Versammlungen in einem kurzen Zeitraum, diese nur noch stationär zuzulassen oder zeitlich zu verschieben.
Also, stett jeder Woche eine Demo gegen die 3. Startbahn, den Transrapid oder was auch immer, wird nur mehr ein einziger Protestzug genehmigt.

Am Abend geht es dann zu damisch Moosburg.

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