Tagebuch März

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Verbraucherinformation 2006


Samstag, 1. März 2008
So: Der Wahlkampf ist gelaufen. Also einfach erstmal richtig ausschlafen.

Sonntag, 2. März 2008
Moosburg hat gewählt. Und Anita Meinelt wurde mit einer überwältigenden Mehrheit von 63 Prozent wiedergewählt. Dabei hatte die amtierende Bürgermeisterin durchaus fest mit ihrer Wiederwahl ohne Umweg über die Stichwahl gerechnet, dass das Ergebnis aber so eindeutig ausfiel, überraschte sie dann allerdings doch. Jetzt hofft die Bürgermeisterin auch noch auf ein gutes Ergebnis bei der Stadtratswahl. Dabei will sie aber auch wie in der vergangenen Legislaturperiode jedoch alle Stadträte mit einbinden. Schließlich geht es um das Wohl Moosburgs. Ihr größter Herausforderer Josef Dollinger musste hingegen anerkennen, dass er sein Ziel: Stichwahl nicht erreicht hatte. Lediglich 22,79 Prozent der Wähler sprachen sich für den Freien aus. Dr. Michael Stangelmeier kam auf 14,22 Prozent der Stimmen.

Montag, 3. März 2008
Es war zu erwarten. Nach den Streitigkeiten im FDP-Ortsverband Moosburg fiel das Ergebnis für die Liberalen eher bescheiden aus. Lediglich 2,78 Prozent votierten in Moosburg bei der Kreistagswahl für die Liberalen. (Kreis 4,51 Prozent). Mein eigenes Ergebnis ist aber ganz gut. Mit 828 Stimmen erhirlt ich in Moosburg die meisten Stimmen. Dicht gefolgt wurde ich von Florian Gabriel mit 738 Stimmen. Herausragend waren auch die Ergebnisse von Wolfgang Ernst (461 Stimmen) und Matthias Gabriel (418 Stimmen)

Dienstag, 4. März 2008

Einige der ursprünglich von mir für moosburg.tv gedrehten Videos sind in einer Langfassung und natürlich nicht in Internet, sondern in DVD-Qualität jetzt beim deutschen Fernsehfunk erhältlich.
Bestellt werden können die Filme im Filmshop unter www.deutscher-fernsehfunk.de

Angeboten werden:
„Faschingsgaudi in Mauern“
Der Umzug in Mauern gehört zu den größten und schönsten in der Hallertau.
Auch dieses Jahr zogen zahlreiche Wagen und Fußgruppen durch die Gemeinde. Aber bereits bevor die ersten Narrengruppen sich auf den Weg machten, war buntes Faschingstreiben angesagt. Und dass anschließend in dem eigens aufgebauten Zelt ordentlich gefeiert wird, versteht sich von selbst.

"1001 Gesicht der Narretei in Moosburg"
Ob Schwarzweißball, buntes Faschingstreiben, Eisdisco oder Umzug durch die Stadt, der Fasching in Moosburg hat tausend und ein Gesichter. Vor allem Klassiker, wie damisch Moosburg, inklusive dem Auftritt der Exprinzen sind echte Hingucker. Die schönsten Höhepunkte finden sich auf der DVD.

"Sendlinger Mordweihnacht"
Jährliches Treffen der oberbayrischen Gebirgsschützen. Der Heilige Abend ist ein besonderer Tag. In Waakirchen ist das nicht anders. Und doch unterscheidet er sich hier ein wenig. Die Gebirgsschützen aus dem gesamten Oberland treffen sich in der kleinen oberbayrischen Gemeinde um der Opfern der sogenannten Sendlinger Mordweihnacht zu gedenken. Damals erhoben sich bayrische Patrioten gegen die österreichische Besatzung. Der Aufstand endete im Desaster und schuf doch einen Mythos auf dem das moderne Bayern gründet

"Birma - Jenseits der Grenze"
Der Dschungel ist dick und grün wie sonst kaum mehr in Asien. Nur ein kleiner Pfad führt durch die Hölle. Vorsichtig stapft eine kleine Gruppe Soldaten durch die nur scheinbar friedliche Welt. Militär ist in Birma alltäglich. Bei der in unterschiedlichen Tarnmustern uniformierten Gruppe handelt es sich jedoch nicht um offizielle Regierungssoldaten, sondern um eine Einheit der Karen National Revolution Armee (KNLA).
Stefan Jahnel berichtet von einem nahezu vergessenen militärischen Konflikt am nderen Ende der Welt. Im Mittelpunkt seiner Reportage stehen vor allem die Opfer des Krieges.


Mittwoch, 5. März 2008
DJ LXD ist zu Gast bei Ali Khan und macht Werbung für die Party am 14. März

Donnerstag, 6. März 2008
Treffen der Landfrauen in Moosburg und Theater der Bühne Moosburg: Zieh den Stecker raus, das Wasser kocht. Das ist ein Theatherstück über Kunst und Kunst an sich. Unterhaltung, wie man sie sich besser nicht vorstellen kann. Die hochintelligente Satire von Ephraim Kishon zeichnet sich durch feinsinnigen Humor aus, und dem Publikum wird die Kritik am zeitgenössischen Kunstkomerz regelgerecht um die Ohren gehauen. Prädikat: Unbedingt sehen

Freitag, 7. März 2008
Vernissage im Zehentstadel. Der Leistungskurs Kunst zeigt seine Werke. Tatsächlich sind einige Schöpfungen in der Tat ganz gutgelungen.

Samstag, 8. März 2008
Ein Tag der nahezu komplett im Zeichen von Videosschneiden steht und diversen Vorbereitungen. Am Montag soll Fon mit Flora und Alyssia nach Hause kommen.

Sonntag, 9. März 2008
Jahrtag der Sudetendeutschen. Es wurde der Demonstration vom 4. März 1919 gedacht. Damals wurde der Ruf nach dem Selbstbestimmungsrecht der Völker brutal niedergesachlagen. Walter Nowak, 2. Voesitzender der Sudetendeutschen erinnerte nicht nur an die damalige Zeit, sondern, dass es auch heute nich zu einer echten Aussöhnung sehr weit ist.

Montag, 10. März 2008
Endlich kommt meine Frau und die Babys nach Hause. Flora muss aber einen Monitor mitnehmen. Diverse EIbnweisungen sind notwendig.

Dienstag, 11. März 2008

Jahreshauptversammlung der Altstadtförderer
„Wir haben nichts gegen Sport, aber die Kultur muss in Moosburg einen anderen Stellenwert bekommen“, bei der Jahreshauptversammlung der Altstadtförder fielen durchaus deutlliche Worte. Hintergrund ist, dass Moosburg in den kommenden Jahren Millionenbeträge in den Bereich Sport steckt. Dabei wird von den wenigsten bestritten, dass gerade in Bezug auf das Eissportstadion dies eine eine sinnvolle Investition ist. Dennoch fühlt sich so mancher Kulturschaffender – nicht nur bei den Altstadtförderern – etwas stiefmütterlich behandelt. Schließlich wird auch in diesem Bereich äußerst sinnvolle Arbeit geleistet, das Image der Stadt mitgeprägt und dementsprechende würde man auch etwas Unterstützung verdienen. Vor allem die Miete für den Zehentstadel wurde von Vorsitzender Daniela Eiden kritisiert. Dabei verwies sie darauf, dass in anderen Städten nicht nur die Ausstellungsräume umsonst sind, sondern von Mitarbeitern des Bauhofes Skulpturen durch ganz Bayern transportiert werden.
Aber auch in anderen Bereichen gab es geradezu leidenschaftliche Appelle an die Kommunalpolitik. So wurde zwar die Installation des Arbeitskreis Marketing begrüßt, was aber befremdete ist, dass der „Stadtplatz“ kein Thema ist.
Kritik gab es auch am innerstädtisch ständig sinnlos durch Moosburg durchrauschenden Verkehr, die Benachteiligung der Fußgänger und Radfahrer und die Defizite im Denkmalschutz. Die leerstehenden Geschäfte stimmten geradezu besorgniserregend. Fazit: Es fehlt ein sinnvolles Konzept zur künftigen Stadtentwicklung.
Dabei wurde aber auch der Hoffnung Raum gegeben. Gemeint war damit vor allem das Cima-Gutachten. Dies müsse aber schnell im Stadtrat diskutiert werden und die Beschlüsse dann vernünftig umgesetzt werden.
1. Vorsitzende Daniela Eiden: „Unsere Forderung jetzt ist, dass schonungslos über Anstehendes diskutiert wird, Beschlüsse nicht zerredet werden und dass vom Stadtrat zur Kenntnis genommen wird, dass es in der Innenstadt einen riesigen Sack voller Probleme gibt, die gelöst werden müssen.“

Mittwoch, 12. März 2008

JHV Kinderschutzbund und JHV JazzClub Hirsch
Als ich nach Hause komme, hat Flora wieder ein paar Probleme und wir müssen noch mal ins Krankenhaus nach Landshut.

Donnerstag, 13. März 2008

Stadtratssitzung in Moosburg.
Sportstättenkonzept wird teurer
Die letzte Stadtratssitzung stand ganz im Zeichen des Sportstättenkonzepts. Und es zeichnet sich ein Trend ab: Alles wird teurer als ursprünglich geplant. Ursprünglich hatte 2.Bürgermeister und EVM-Chef Ludwig Kieninger verkündet, für 3,2 Millionen Euro würde die Halle errichtet werden. Am Ende der Sitzung war aber schon eine andere Zahl im Gespräch: 3.9994 Millionen. Klar, da ist dann auch eine Photovoltaikanlage auf dem Dach und die Aussenlagen dabei. Die wieder raus gerechnet, wäre man eigentlich immer noch bei der „Kieninger Summe“. Klar, ohne Photovoltaikanlage käme ein Eisstadion durchaus aus. Aber ohne Außenanlagen stände die Halle wohl doch eher etwas mekwürdig auf dem Areal.
Die Aussenanlagen schlagen zudem doppelt zu. Denn auch bei der SGM-Gelände muss kräftig investiert werden. Da wird erneut ein Millionenbetrag fällig.
Altbürgermeister Anton Neumaier kommentierte: „Wir können nicht jede Sitzung 300000 Euro“ draufpacken. Und Bürgermeisterin Anita Meinelt musste einräumen, dass man aufgrund der neuen Zahlen um eine Kreditaufnahme nicht mehr herum kommt. Trotzdem sah Josef Dollinger durchaus noch Spielraum für weitere Investitionen. Er sähe in dem Areal am liebsten auch noch eine Hausmeisterwohnung.
Jetzt liegen die Zahlen auf den Tisch. Und: was viele erwarteten. Alles wird teurer. Trotzdem ist das kein Grund eine Notbremse zu ziehen. Moosburg braucht ein modernes Sportzentrum. Und muss dann auch entsprechend investieren. Allerdings siollten auch Überlegungen angestellt werden, wie das Investitionsvolumen geschultert werden können. Auch wenn jetzt erstmal realistische Zahlen auf den Tisch liegen, so wirken diese nach wie vor „spitz auf Knopf“ gerechnet. Natürlich gibt es Bauvorhaben, die genauso viel gekostet haben, wie veranschlagt wurde. Das ist aber die löbliche Ausnahme. In Moosburg kommt noch hinzu, dass der für größere Gebäude nur suboptimal geeignete Untergrund wie ein Damoklesschwert über dem Finanzierungsplan schwebt. Damit stellt sich die Frage: Können zur Not noch einmal eine oder gar zwei Millionen aus dem Hut gezaubert werden.

Freitag, 14. März 2008
DJ for Charity im Cossis. Marten Hörger von der Boogie Army macht eine Supershow, und es kommt reichlich Geld für den guzen Zweckzusammen.

Samstag, 15. März 2008
DJ LXD legt bei der Osterhäschenparty im Backstage in München auf. Irgendwie auch ein Moosburger Thema also wird die erfolgreiche Party auch per Video dokumentiert.

Sonntag, 16. März 2008
Stichwahl zum Landrat. Michael Schwaiger macht das Rennen. Auch ein Gegner der 3. Startbahn. Irgendwie stellt sich mit dem Wahlabend automatisch die Frage, wie es jetzt mit dem Flughafenausbau weitergeht. Und die Antwort wird wohl bleiben: Weiter wie bisher, die 3. Piste wird gebaut. Daran hätte auch ein Wahlsieg Christian Magerls nichts geändert. Schließlich sind die beiden größten Parteien in Bund und im Land also die CSU/CDU und die SPD weiterhin auf Startbahn-Kurs. Trotzdem hat gerade diese Wahl gezeigt, dass Ökologie eben ein Thema ist, dass den Bürgern wohl nicht nur dieses Landkreises gehörig unter den Fingernägeln brennt. Und hier sind die Möglichkeiten, die ein Landrat hat doch gewaltig. Ob es um den Schutz der noch im Landkreis verbliebenen Naturräume geht, oder um den allmählichen, oder noch besser zügigen Umstieg auf nachwachsende Rohstoffe und regenerative Energien geht, es gibt es viel zu tun. Und hier kann viel getan werden. Herr Schwaiger, packen sie an!

Montag, 17. März 2008
DIe Situation sowohl auf dem Balkan, als auch in Tibet kann einen nur erschüttern. Zumindest auf dem Balkan könnte man die Situation etwas entschärfen. Die Serben sind traditionell die bösen. Dennoch wird man nicht umhin können auch ihnen die selben Rechte zuzugestehen, wie den anderen Balkanbewohnern. Und in Teilen Bosniens und des Kosovos stellen sie die Mehrheit. Eine Wiedervereinigung der Republik Sirbska und der serbischen T>eile des Kosovos mit dem Mutterland scheint also nur logisch.

Dienstag, 18. März 2008
Mittefastenmarkt: Eine traditionelle EInrichtung. Allerdings muss da mal ein bisschen mehr Pepp rein.

Mittwoch, 19. März 2008
Vortrag über das Leben mit Engeln - reichlich esotherisch - im Sana Vita. Danach Jazz im Hirschn. Mariette Radtke sorgt für einen beswingten Abend, ohne aber wirklich Akzente zu setzen.

Donnerstag, 20. März 2008
Onkel Peter und Tante Gerda kommen zu Besuch, vor allem um sich die Babys anzuschauen. Am Nachmittag fahren Aurelia und ich zu meinen Vater nach Jochberg, noch ein wenig Skifahren.

Freitag, 21. März 2008
Vormittags Skifahren am Pass Turn. Die Sicht ist allerdings alles andere als gut. Daher fahren wir nach ein paar Runden zurück nach Jochberg. Da geht es dann zwar auch noch mal auf den Berg, allerdings nur bis zur nächsten Hütte.

Samstag, 22. März 2008
Eigentlich wollten wir schon am Morgen den Rückweg nach Moosburg antretern. Über Nacht ist jedoch überraschend Schnee gefallen, und nun scheint die Sonne. Es wäre geradezu eine Sünde, gleich nqach Hause zu fahren. Also wird noch einmal Ski gefahren. Aurelia macht es richtig Spaß. Auch wenn zwischenzeitlich einmal das Bauen eines Schneemannes wichtiger ist.

Sonntag, 23. März 2008
Ostern zu Hause. Die Bonauer Löwen laden zum Ostereiersuchen ein. AUrelia macht auch mit

Montag, 24. März 2008
Ostersapaziergang mit Aurelia. Natürlich wird das gleich für eine Umfrage genutzt
Dienstag, 25. März 2008
Das Thema Tibet wird immer wichtiger. In München gibt es am Samstag eine große Demo
Mittwoch, 26. März 2008
Umfrage zum Thema Frühlingsfest.
Donnerstag, 27. März 2008
Das kleine Gespenst kommt in den Kolpingsaal. Leider darf kein ASussdchnitt aus dem Stück gefilmt werden. Dafür gibt es ein Interview mit dem Puppenspieler.
Freitag, 28. März 2008
Ausstellung der Modellflieger in der Stadthalle. Aufbau. Und der Aufbau ist natürlich noch interessanter als die eigentliche Ausstellung. Faszinierend, was es alles als Modell gibt. By the way: Ich hätte gerne einen Modellzepelin. Abends: KnockOut Party in Freising
Samstag, 29. März 2008
Tibet Demo in München. Am Abend feiert SGT Istanbul Moosburg sein 30 jähriges Bestehen. Viel Integrationn und viel Folklore. Bauchtanzwettbewerb für den Nachwuchs.
Sonntag, 30. März 2008
Es gibt eine Menge von Videos zu schneiden
Montag, 31. März 2008
Sitzung des Bauausschusses.
Wenn es in Moosburg eine 1a Wohnlage gibt, dann ist es so die Gegend um die Merian und Anton-Nagl-Straße. Doch dem Villenviertel droht der schleichende Tod. Klar, wer dort ein Grundstück hat, kann es prima versilbern. Und um so mehr Wohneinheiten man auf die Parzelle bekommt, um so größer der Reibach. Normalerweise verhindert ein Bebauungsplan derartigen Wildwuchs. Doch der fehlt für ebendieses Gebiet.
Natürlich ist der Stadtrat, respemktive der Bauausschuss nicht völlig machtlos. Auf der heutigen Sitzung wurden gleich ein Bauantrag und ein Vorbescheid zurückgewesen. Trotzdem mag es nur ein Pyrrussieg im Kampf um den Erhalt der Villengegend gewesen sein. Denn
das Landratsamt könnte das was der Bauausschuss verweht hat, dann doch noch genehmigen.
Wirkliche Sicherheit könnte nur das Aufstellen eines Bebauungsplanes erbringen. Das wwürde aber eine gehörige Portion Mut und sehr, sehr viel Arbeit erfordern.

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