Tagebuch September

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Samstag, 1. September 2007
Volksfest. Reportage: Drei Stunden Schnee-Circus.
Freising – Drei Stunden im Bierzelt sitzen, kann jeder – Drei Stunden Schnee-Circus hingegen? - Testbeginn ist um 15 Uhr. Profikarusellfahrer
(Der Rekord im Achterbahn fahren liegt übrigens bei 221 Stunden und 21 Minuten.) wissen, um so eine lange Fahrt zu überstehen, darf man nicht gegen die Maschine arbeiten, man muss mit ihr arbeiten, man muss eins mit dem Karusell werden.
Im Wagen hinter mir fahren Pauline (11) und Christine (10). Sie haben bereits drei Fahrten Vorsprung. Allerdings ist nach dieser Runde für sie Schluss. Die 5 Minuten Fahrt haben sich zwar gelohnt, aber wer will schon sein ganzes Geld nur in ein Karussell stecken.
Der Platz geht an eine Familie. Erste Regel für den Schne-Circus: Wer ganz außen sitzt, hat das Pech von den innensitzenden Passagieren an den Rand gedrückt zu werden. Schnee-Circus hat was vom richtigen Leben: Die Welt dreht sich, es geht rasant vorwärts, und zum Schluuss ist man fast wieder da, wo man angefangen hat.
Die ersten fünf Runden ist es eigentlich gar nicht notwendig eins mit der Maschine zu werden. Und eigentlich will das Karussell überhaupt nicht eins mit einem werden. Im Gegenteil es scheint eher die Trennung zu bevorzugen.
Es ist Runde sieben (Falls keine bei einer Drehung verloren gegangen ist). Karusellfahren ist auch eine Belastung für die Ohren. Nein damit ist nicht das Rattern gemeint, auch nicht die Beschallung mit Stimmungshits, sondern eine ganze Mädchenklasse, die kreischt wie in einem Horrorfilm.
Opa mit Enkelin, Schulfreundinnen, Mutter mit Kind, Liebespaar, die Fahrgäste wechseln durch. Für jeden gehört mindestens eine Runde Schnee-Cirkus mit zum Volksfestbesuch. Es ist schnell, es ist rasant und es kostet nicht die Welt.
Jüngster Mitfahrer ist Mika (5). Klar der Name ist Verpflichtung. Also wird sich kräftig eingehalten, und dann geht es mit voller Geschwindigkeit los. Klar, der Schnee-Circus ist vielleicht nicht gerade die Formel 1 der Fahrgeschäfte. Aber mit 5-Jahren fährt man ja auch noch in der Kart-Klasse.
Irgendwann so um die 17. Runde es sind schon zweieinhalb Stuin den vergangen kommt prominenter Besuch. Oberbürgermeister Dieter Thalhammer lässt es sich beim Volksfestrundgang nicht nehmen auch eine Runde zu fahren. Und wenn schon dass Stadtoberhaupt von Freising kommt, dann wird auch der Rückwärtsgang eingelegt.
Die Versuche eins mit der Maschine zu werden, korrespondieren nur bedingt mit der Sitzposition. Es gibt unbequeme und sehr unbequeme Sitzpositionen. Das Karussell dreht sich im Kreis, die Gedanken auch. Vielleicht muss man erst eins mit dem Universum werden, bevor man eins mit dem Schnee-Circus wird. Doch auch die letzte halbe Stunde geht vorüber. Und man hat zumindest ein ganz neues Körpergefühl. Karussellfahren ist ein Hochleistungssport, der offensichtlich ganz besondere Muskeln trainiert.
Dafür dreht sich die Welt nach drei Stunden sowie 22 plus minus einer Runde Karusellfahren immer noch ein bisschen. Klar das hätte man nach drei Stunden Bierzeltbesuch auch haben können.
Am Abend Party in Erding und im Nightflight

 

Sonntag, 2. September 2007
Volksfest - Umfrage beim Wirt und bei den Fahrgeschäften. Was stört, ist dass in Erding gleichzeitig Volksfest ist. Da macht man sich Konkurrenz.

 

Montag, 3. September 2007
Produktion Nightflight Seite und Abschluss der 2. Volksfestbeilage.

 

Dienstag, 4. September 2007
Ein Foto von mir, hat bei einem Wettbewerb auf www.fotocommunity.de den 51. Platz gemacht. 177 Einsendungen. Ich bin recht zufrieden.

 

Mittwoch, 5. September 2007
Stammtisch der FDP Freising auf dem Volksfest. Erfreulicherweise gibt es einen regen Andrang.

 

Donnerstag, 6. September 2007
Flug nach Berlin. Dort ist ein Vortrag über die Entwicklung in Birma. Ich treffe jemanden, der im Shan-Staat humanitäre Hilfe leistet. Natürlich rede ich mich fest. Rückflug ist damit erst am nächsten Morgen.

 

Freitag, 7. September 2007
Erst mal: Schlaf nach holen. Danach arbeiten an einer neuen Wahlkampfseite. Und am Abend wieder auf Disco Tour.

 

Samstag, 8. September 2007
Das Bolzplatzfest in Taufkirchen fällt aus. Damit bleibt mehr Zeit, um an der neuen Homepage zu bauen. Abends geht es dann nioch ins Crazytown, Taufkirchen.

 

Sonntag, 9. September 2007
Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr Allershausen. Ich darf nicht nur schreiben, sondern dass ist endlich ein Ausflug für die ganze Familie.
Die Moderatorin Eva Herman hat geäußert, dass die Familienpolitik im dritten Reich gut war, und das Ansehen der Frau als Mutter, besser als heute. Klar, dass sie beim NDR gefeuert wurde. Was aber auffällt. Keiner ihrer Kritiker widerspricht ihr tatsächlich. Kritisiert wird, und das natürlich mit nur jedem erdenklichen Recht, dass die Familienpolitik des Dritten Reichs natürlich darauf abzielte, zu Soldaten und Siedler für Lebensraum im Osten zu kommen. Trotzdem ist es schade, dass sich die öffentliche Diskussion, darauf beschränkt, klar zu machen, dass jegliches "Das war im 3. Reich gut" mit einem absolutem Tabu belegt ist. Irgendwie glaube ich, dass die Achtung und Anerkennung der Leistung von Müttern durchaus in einer demokratischen Gesellschaft möglich ist. Die Mütter von damals haben auch ihre Kinder unter Schmerzen (Der Kaiserschnitt und Schmerzspritzen waren wohl die Ausnahme) nicht bekommen, um sie als Kanonenfutter in den Krieg zu schicken. Eine demokratische Gesellschaft macht es auch nicht zwingend erfolderlich, das Kinder ein Armutsrisiko sind, oder man am besten schon zur Geburt eine Rechtsschutzversicherung abschließt, falls sich das Kind als zu starke Lärmemmisionsquelle erweist. Wenn angeblich oder tatsächlich im 3. Reich etwas besser war, dann sollte man das erstmal gründlich analysieren. Und sollte dieser Sonderfall tatsächlich zutreffen, dann gilt es ANstrengungen zu unternehemn, das dies nicht mehr lange der Fall ist. Zurückzu Eva Herman. Was sie gesagt hat, war auf jeden Fall unausgeoren und einseitig. Ein Körnchen Wahrheit mag dran sein. Ist das ein Grund sie vor die Tür zu setzen? Sicher Nein. Wir haben schließlich Meinungsfreiheit, und da kann jemand auch mal einen Quatsch erzählen. Wenn jeder der mal Quatsch erzählt, zurücktreten müsste, wäre der Bundestag auch leer.

 

Montag, 10. September 2007
Neben zwei Jugendseiten, liegen auf einmal auch noch zwei Laubfroschseiten auf meinem Schreibtisch. Die müssen zwar erst Dienstag fertig werden, aber am Dienstag bin ich eigentlich am Gericht. Tatsächlich wird bis 16 Uhr eine ganz fertig, die andere zu 90 Prozent. Dann muss ich meine Tochter aus dem Kindergarten abholen.

 

Dienstag, 11. September 2007
Ich wusste es schon immer. Meldung von Welt-online:
Rechts oder links, konservativ oder liberal? US-Forschern ist es gelungen, die politische Weltanschauung eines Menschen anhand der Aktivität bestimmter Hirnzellen zu identifizieren. Demnach zeigen bei den Liberalen spezifische Regionen im Großhirn wesentlich mehr Aktivität als bei den Konservativen.

 

Mittwoch, 12. September 2007
Vorbereitungen auf morgige Diskussion

 

Donnerstag, 13. September 2007
Fahrt nach Villingen-Schwenningen. Die Diskussion mit dem dortigen NPD-Landesvorsitzenden kann man nur als Riesenerfolg bezeichnen. Ich habe wohl einige Fakten mal geradegerückt. Ich bin gespannt auf das Presseecho

 

Freitag, 14. September 2007
Erst mal ausruhen vom Tag vorher. Dann geht es zum Anzapfan auf das Moosburger Volksfest. Leider muss ich bald weg zur Jahreshauptversammlung der Schützen in Niederhummel. Und danach steht die übliche Partyrundfahrt ajhn. Es geht nach Landsham und Freising

 

Samstag, 15. September 2007
Bolzplatzfest in Allershausen. Schützenjahreshauptversammlung in Kranzberg und nochmal Partyfahrt. Diesmal auch ins COssis. Da wird nach dem Volksfest ordentlich gefeiert.

 

Sonntag, 16. September 2007
Mit der Familie geht es einmal mehr auf das Volksfest.

 

Montag, 17. September 2007
Zuerst mit Fon zum Arzt. Der gibt erstmal grünes Licht für einen Flug nach Thailand. Anschließend wird in Freising die Nightlife Seite gemacht. Danach geht es nich mal aufs Volksfest mit ein paar Parteifreunden.

 

Dienstag, 18. September 2007
Gerichtstermine. Und ein Treffen von Öko-Gemüsebauern. Ein Vortrag zum Thema DSL gestaltet das Abendprogramm.

 

Mittwoch, 19. September 2007
Das Schreiben einiger Reportagen benötigt ein wenig Zeit.
Die Fürther Landrätin Pauli hat die Ehe auf Zeit gefordert.
Ich bin der festen Überzeugung, dass die Menschen ihr zusammenleben nach eigenen Wünschen gestalten dürfen. Es braucht kein Regularium, dass der Staat vorgibt. Allerdings bezweifle ich sehr arg, dass jemand eine Ehe nur auf sieben Jahre eingehen möchte. Wesentlich wichtiger als die Anerkennung zeitlich befristeter Ehen ist jedoch die Gleichstellung homosexueller und polygamer Ehen.

 

Donnerstag, 20. September 2007
Zuerst zum Gericht, dann zu einer goldenen Hochzeit, dann wieder zum Gericht. Und am Abend noch mal ein Treffen mit einem FDP-Mitglied,

 

Freitag, 21. September 2007
Umfrage zum Thema Wasserskilift. Party in Oberding und im Party-Max in Allershausen.

 

Samstag, 22. September 2007
Flohmarktbesuch. Aber nicht mal meine Frau hat etwas gefunden. Wir kommen noch rechtzeitig zum Herbstschauumzug. Dafür darf ich mal an den Kochtopf. Es gibt Lauch Schinken Rolladen mit Käse überbacken. Jahreshauptversammlung der Schützen in Tünzhausen und danach nochmal auf das Volksfest und dann ins Cossis.

 

Sonntag, 23. September 2007
Letzter Volksfesttag in Moosburg. Das wird natürlich noch mal ausgenutzt.

 

Montag, 24. September 2007
Nach der Nightlifeseite zurück nach Moosburg. Im Bauausschuss wird nochmal über die Wasserskianlage abgestimmt. Obwohl die meisten Moosburger für eine Wasserskianlage sind, ist der Bauausschuss dagegen. Man hat Angst das "normale" Badegäste zu kurz kommen. Wieder einmal wurde eine wichtige CHance für Moosburg vertan.

 

Dienstag, 25. September 2007
Endlich. Die Zeitungsberichte aus Villingen sind da.
Elternabend im Kindergarten

 

Mittwoch, 26. September 2007
Diskussion über Mindestlöhne in Neufahrn.

Ich halte diesen Ansatz aber für verkehrt. Klar jeder sollte mit dem was er arbeitet genug haben, um sich selbst und seine Familie versorgen zu können. Ein Mindestlohn, besonders wie ihn sich die KAB vorstellt von 8,50 Euro würde aber die mittelständische Wirtschaftvor allem in den neuen Bundesländern stark anschlagen. Und drei Millionen mehr Arbeitslose wären sicher erst recht Kontraproduktiv. Vor allem es gibt ein besseres Konzept: Bürgergeld. Jeder erhält erst mal einen festen Betrag von dem er so über die Runden kommt. Und dann kann man noch etwas dazu verdienen. Erst allmählich wird das Bürgergeld gekürzt, respektibve mit der Steuer verrechnet. Häufig iost es ja som, dass schlecht qualifizierte Kräfte egal ob sie arbeiten oder Harz 4 beziehen, am Ende ziemlich gleich dastehen. Klar, da würde ich auch nicht arbeiten. Mit dem Bürgergeld würde dem ganz entschieden entgegengewirkt. Und einfacher wär es auch, als das heute doch sehr komplizierte System aus Harz4, 1Eurojob, geringfügigkeit usw.

 

Donnerstag, 27. September 2007
Jahreshauptversammlung der KFD Kranzberg

 

Freitag, 28. September 2007
Am Vormittag ein Interview mit einer Kunstgaleristin. Am Abend zwei Jahreshauptversammlungen von Schüztenvereinen

 

Samstag, 29. September 2007
Umfrage auf einem Antistartbahn-Konzert, ein Konzert in Haindlfing, und drei Partythermine.

 

Sonntag, 30. September 2007
Termine vom Samstag schreiben

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